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AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: Ein politisches Erdbeben und die Folgen
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Die AfD hat die die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem historischen Ergebnis gewonnen. Mit 43,8 Prozent der Stimmen wird damit zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine gesichert rechtsextreme Partei stärkste Kraft auf Landesebene. Mit deutlichem Abstand folgt die CDU mit 17,2 Prozent auf Platz zwei, dahinter reihen sich Grüne, SPD und Linke mit jeweils ungefähr neun Prozent der Stimmen ein. Das BSW nimmt die Fünfprozenthürde knapp. August Modersohn, der stellvertretende Ressortleiter des ZEIT-Politikressorts, berichtet direkt aus Magdeburg, was nun auf das Land zukommen könnte. Bundeskanzler Friedrich Merz ist erst spät in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eingestiegen, doch dass er seiner CDU für Rückenwind gesorgt hat, bezweifeln Viele. Parteiübergreifend machen viele den Kanzler und den Kurs der Bundes-CDU mitverantwortlich für den AfD-Sieg. Welchen Anteil haben Friedrich Merz und seine umstrittenen Sozialreformen am Wahlausgang in Sachsen-Anhalt? Und was bedeutet das Ergebnis für die anstehenden Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern? Das ordnet Fabian Reinbold, der politische Korrespondent der ZEIT bei Was jetzt?, ein. Und sonst so? So verler