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ZEIT Geschichte. Wie war das noch mal?

Wie wehrhaft war Weimar? Hitlers Putsch und Aufstieg (2/2)

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Als Außenminister Walther Rathenau am 24. Juni 1922 in Berlin von Mitgliedern der rechtsextremen Organisation Consul ermordet wurde, stand die junge Weimarer Republik unter Schock. Es war nicht der erste politische Mord nach dem Ende des Ersten Weltkriegs. Seit ihrer Gründung war die erste deutsche Demokratie Angriffen ihrer Gegner ausgesetzt. Rechte Freikorps marschierten auf und wollten den Umsturz, Monarchisten wünschten sich den Kaiser zurück und im Münchner Hofbräuhaus wurde 1920 die NSDAP gegründet. Auch die von Moskau gesteuerte KPD wollte ein anderes System. Doch kampflos gaben sich die Verteidiger der Republik nicht geschlagen.  Aber wie genau wehrt sich eine Demokratie? Wie wehrhaft war Weimar? Diese Frage diskutieren wir in unserer neuen Doppelfolge.  Der zweite Teil der Doppelfolge widmet sich dem gescheiterten Putschversuch Adolf Hitlers und seiner Unterstützer in München im Herbst des Krisenjahres 1923 – und der Frage, warum Hitler trotz Haft und NSDAP-Verbot zur größten Gefahr für die Demokratie aufsteigen kann. Wir sprechen über den Ausnahmezustand, in dem sich Deutschland damals befindet. Darüber, dass Hitler nur knapp der Ausweisung entgeht, und wie auch in Thür

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