
Habsburg to go!
#092 – Graz: Wo europäische Geschichte geschrieben wurde 🇦🇹
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Habsburg to go!
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Graz ist heute eine lebenswerte Universitätsstadt, UNESCO-Weltkulturerbe und kulturelles Zentrum der Steiermark. Doch hinter den roten Dächern, Renaissancehöfen und barocken Kirchen verbirgt sich eine weit größere Geschichte: Graz war zeitweise eines der wichtigsten Machtzentren der Habsburger. In dieser Folge reisen wir in die steirische Hauptstadt und fragen: Warum muss man die Habsburger verstehen, wenn man Graz verstehen will? Im Mittelpunkt steht zunächst die Rolle von Graz als Residenzstadt Innerösterreichs. Nach der habsburgischen Länderteilung von 1379 wurde Graz zum politischen Zentrum für Steiermark, Kärnten und Krain. Aus einer regionalen Handelsstadt wurde ein Ort, an dem Verwaltung, Militär, Religion und europäische Machtpolitik zusammenliefen. Besonders prägend wurde Graz durch Ferdinand II. Der spätere Kaiser wurde 1578 in Graz geboren und von Jesuiten streng katholisch erzogen. Als Herrscher von Innerösterreich betrieb er eine konsequente Rekatholisierung seiner Länder. Viele seiner Überzeugungen nahm er später mit in die Reichspolitik. Der Dreißigjährige Krieg begann zwar in Prag – doch vorbereitet wurde er, zumindest teilweise, auch in Graz. Doch Graz erzählt