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Wie war das im Osten?

"Stirbt die Kneipe, stirbt die Gemeinschaft"

2 hr 14 min

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Der Gastwirt und Koch Dirk Ellinger erzählt von Ketwurst, Bier für 68 Pfennig und der Kneipe als Zufluchtsort. In der DDR gab es keine Dönerimbisse, ein einziges japanisches Restaurant und ein italienisches. Dafür nannte man Hamburger "Grilletta" und Hotdogs "Ketwurst", um nicht die Namen des Klassenfeindes zu übernehmen. Dirk Ellinger verteidigt in der neuen Folge von Wie war das im Osten? trotzdem die Küche aus seiner Heimat, wo man noch richtiges Handwerk gelernt hätte. "Ich muss nicht das ganze Jahr über Erdbeeren und Spargel haben", sagt er. Dirk Ellinger hat zu DDR-Zeiten als Gastwirt und Koch in Erfurt gearbeitet. Die Gaststätten waren damals oft alles in einem: Restaurant, Schulmensa, Kneipe, Hotel. Und vor allem: sozialer Treffpunkt. Sie sei ein Zufluchtsort gewesen, den die DDR-Regierung den Menschen bewusst gelassen habe, sagt Ellinger: "Stirbt die Kneipe, stirbt die Gemeinschaft." War die DDR also eine Säufergesellschaft, wie ihr nachgesagt wird? Das beantwortet Dirk Ellinger in der neuen Podcastfolge. Er berichtet von der Geselligkeit am Tresen und der Kreativität in der Küche. Vom Bier für 68 Pfennig, Soljanka und Steak au four, aber auch von seinem Leben und dem

"Stirbt die Kneipe, stirbt die Gemeinschaft" — Wie war das im Osten?