About this episode
Street Photography lebt vom Zufall. Aber gute Bilder entstehen selten zufällig. Im Gespräch mit Stefan Lauterbach geht es um Frankfurt als fotografischen Raum, um Geduld, Farbe, Frustrationstoleranz, Serien, Community und die Arbeit am eigenen Blick.
Stefan spricht über seine Bilder in der B-Ebene am Frankfurter Hauptbahnhof, über den Wechsel von Schwarzweiß zu Farbe und darüber, wie ein ungewohntes Weitwinkelobjektiv seine Art zu fotografieren verändert hat. Außerdem geht es um Collateral Eyes, Meet & Street, die wachsende Street-Fotografie-Szene und seine Workshops in Frankfurt.
Dabei greifen wir auch eine Debatte auf, die in der deutschen Street-Fotografie zuletzt häufiger geführt wurde: Wiederholen sich bestimmte Bildideen? Verstärken soziale Medien immer gleiche Motive und schnelle visuelle Effekte? Und wird Street Photography dadurch vorhersehbarer oder langweiliger? Wir schauen darauf, woher diese Wahrnehmung kommen kann – und wie man aus bekannten Mustern ausbricht. Denn Street Photography ist mehr als der schnelle Moment auf der Straße. Sie ist ein Prozess aus Beobachten, Ausprobieren, Scheitern, Wiederkommen und dem langsamen Erkennen der Themen, die einen wirklich inte