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POLITICO Inside AfD

Was die AfD mit „Remigration“ meint

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Die Forderung nach millionenfacher „Remigration“ prägt die Politik der AfD. Migrationsforscher Gerald Knaus erklärt im Gespräch mit Pauline von Pezold und Frederik Schindler, warum diese Pläne eklatant gegen die Menschenwürde verstoßen. Die Partei nutze dabei nach außen gezielt eine verharmlosende Doppelmoral. Knaus warnt eindringlich vor den internationalen Vorbildern der Partei, etwa den massenhaften Deportationsplänen aus dem Umfeld von Donald Trump. Die völkische Sprache von Politikern wie Björn Höcke erinnere zudem stark an die NPD und die fatalen Jugoslawienkriege der 90er-Jahre. Um ihre extremen Pläne rechtlich überhaupt umsetzen zu können, müsste Deutschland laut Knaus aus der EU und sämtlichen Menschenrechtsabkommen austreten. Die AfD nehme den völligen Zusammenbruch des Systems der Bundesrepublik dafür ganz bewusst in Kauf. Gerald Knaus war 2016 Mitinitiator und -aushandler des Flüchtlingspakts zwischen der Türkei und der EU. Er ist Mitgründer und Vorsitzender der Denkfabrik Europäische Stabilitätsinitiative. Im vergangenen Jahr ist sein Buch „Welches Europa brauchen wir? Ein politisches Wunder und wie wir es vor seinen Feinden schützen“ erschienen. Das Buch “Höcke –

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