
Kassenzone | CEO Interviews
Wie B2B Vordenker igus aus Köln mit Kunststoff-Lagern die Milliarde knackt – mit CEO Artur Peplinski (K#672)
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Kassenzone | CEO Interviews
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Wer schon mal durch eine Waschstraße gefahren ist, hat igus-Technik gesehen: Die Energiekette oben am Rand, die Kabel und Wasserschläuche führt, kommt aus Köln. igus stellt „Motion Plastics“ her. Das sind Gleitlager, Energieketten und Leitungen aus Kunststoff für alles, was sich bewegt, und zwar ohne Schmierung. Damit macht das Unternehmen 1,1 Milliarden Euro Umsatz, mit 5.800 Mitarbeitenden in 38 Ländergesellschaften. Ich hatte CEO Artur Peplinski auf der DMEXCO 2026 bei mir im Podcast-Bus. Für ein deutsches Industrieunternehmen ist seine Vertriebsstrategie erstaunlich modern. Bei igus ist ein Produkt nur dann ein Produkt, wenn es drei Bedingungen erfüllt: Es verbessert die Technik oder senkt die Kosten, es ist online konfigurierbar und es ist ab Lager lieferbar. Die ersten Konfiguratoren gab es schon in den 90ern auf Diskette und CD-ROM. Heute sind über 40 online, und sie berechnen sogar die Lebensdauer, gestützt auf 6.000 Tests pro Jahr im eigenen Labor. Eine Mindestbestellmenge gibt es nicht. Wer zwei Gleitlager braucht, bestellt zwei. Trotzdem stellt igus gerade weltweit 120 zusätzliche Leute im Außendienst ein, dazu Content Creators. Wir sprechen außerdem über: 350 Mio. €