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Das Klima-Labor von ntv

KI-Strom: Tech-Konzerne reißen sich um Gasturbinen, Brennstoffzellen und Erneuerbare | Patrick Vogel (TBF Asset Management)

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KI boomt, der Strombedarf explodiert. Tech-Konzerne bauen in den USA Rechenzentren, die so viel Energie benötigen wie eine mittelgroße Stadt. Betroffene Gemeinden schütten sie mit Geld zu. Außerdem bezahlen sie Transformatoren, Stromtrassen und Kraftwerke, wie Portfoliomanager Patrick Vogel im Podcast erklärt. "Die Amerikaner sind tendenziell eher pragmatisch. Die gleichen zusätzliche CO2-Emissionen durch Gasturbinen lieber aus, indem sie anderswo einen Solar- oder Windpark bauen." Doch auf Gasturbinen warten die Konzerne inzwischen Jahre. Neue Atomkraftwerke sind noch später fertig. "Das würden viele gerne machen, aber dann haben sie frühestens 2035 Strom", sagt Vogel. "So lange will niemand warten." Das Ergebnis? Trotz aller Vorbehalte von Präsident Donald Trump melden auch Windradhersteller ein boomendes US-Geschäft. Windturbinen allein können den Strombedarf der Rechenzentren allein aber genauso wenig decken wie Solarparks in Kombination mit Battereichspeichern: "Die Betreiber der Rechenzentren in den Verträgen zusagen, dass die Rechenzentren 99,999 Prozent der Zeit verfügbar sind." Gast: Patrick Vogel, Leiter strategisches Asset Management und Senior Portfoliomanager TB