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Tech and Tales

#104 Fake Science: wie das Geschäft mit wissenschaftlichem Publizieren funktioniert mit Prof. Till Krause

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Spätestens seit Corona kennen wir alle The Lancet. Aber wer verdient eigentlich am wissenschaftlichen Publizieren? Und wie leicht lässt sich Pseudowissenschaft als echte Forschung tarnen? Seit es KI gibt, explodiert die Zahl der Veröffentlichungen. Allein bei arXiv hat sie sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt, in der Informatik sogar versechsfacht. Gast diesmal ist Till Krause, Professor für Medien und Kommunikation an der Hochschule Landshut und früher investigativer Journalist beim SZ-Magazin und beim BR. Gemeinsam mit Svea Eckert (zu Gast in Folge 101) hat er das Buch „Im Netz der Täter“ geschrieben. Ein Kapitel darin widmet sich der Scheinwissenschaft. Darüber sprechen wir: • Das Geschäftsmodell der Wissenschaftsverlage: Forschende schreiben und prüfen meist unbezahlt, die Unis kaufen die Ergebnisse teuer zurück. Die Öffentlichkeit zahlt also dreifach. Elsevier kommt so auf eine operative Marge von rund 38%, fast so viel wie Microsoft oder Meta. • Das Experiment: Till und Svea gründen ein Fake-Institut und treten als „Prof. R. Funden“ auf. Sie veröffentlichen ein frei erfundenes Krebs-Paper über Propolis, mit einem Kinderbuch als Quelle, in einem Raubverlag. Ohn

#104 Fake Science: wie das Geschäft mit wissenschaftlichem Publizieren funktioniert mit Prof. Till Krause — Tech and Tales