About this episode
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Wenn wir an die Grenzen der Weltraumforschung denken, stellen wir uns oft die fernsten Punkte vor, die ein Mensch oder ein Roboter je erreicht hat. Doch diese Vorstellung ist trügerisch. Eine Grenze im Weltraum wird nicht durch bloße Entfernung definiert, sondern durch die Lücke zwischen dem, wir wissen wollen, und dem, was unsere Instrumente derzeit leisten können. Der Mond, der Mars und die Jupitermonde sind zwar seit Jahrzehnten im Blickfeld der Wissenschaft, doch ihre eigentlichen Geheimnisse – wie das tiefe Innere, das Polareis oder verborgene Ozeane – bleiben technisch verborgen.
Diese Episode untersucht, warum das nächste Unbekannte physisch nah und zugleich unerreichbar sein kann. Wir betrachten die unerforschten Tiefen des Mondes, die Grenzen der Marsbohrungen und die Eisschale des Jupitermondes Europa. Dabei wird deutlich, dass nicht jede wissenschaftliche Frage automatisch zu einer Mission wird. Vielmehr filtern wissenschaftlicher Wert, erreichbare Technologie, Kosten, Risiko und öffentliches Engagement, welche Grenzen wir tatsächlich überwinden.
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