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In den meisten Science-Fiction-Geschichten bewegt sich die Besatzung völlig normal durch die Gänge eines Raumschiffs. Der Boden ist unten, die Decke ist oben, und fallende Gegenstände landen sicher auf dem Tisch. Doch in jedem echten Raumfahrzeug, das sich zwischen den Welten bewegt, gibt es dieses natürliche Unten nicht. Das Schiff befindet sich im freien Fall, es folgt der Krümmung der Raumzeit, und die Insassen schweben. Die Frage ist daher nicht, wie man Schwerkraft einfach einschaltet, sondern wie man das Gefühl von Gewicht herstellt, wo die Physik keines anbietet.
Diese Episode betrachtet die beiden realen Methoden, mit denen sich künstliche Schwerkraft innerhalb der bekannten Physik erzeugen lässt: kontinuierliche Beschleunigung und Rotation. Beide Wege nutzen Bewegung, um einen Widerstand zu erzeugen, den wir als Gewicht spüren. Wir untersuchen, warum ständiger Schub für interstellare Reisen an einem unlösbaren Treibstoffproblem scheitert, und wie rotierende Habitate wie der Stanford-Torus oder der O'Neill-Zylinder durch Zentripetalbeschleunigung funktionieren. Dabei w